Yoga
Wer sich als Lichtgestalt empfindet, «macht» nicht mehr Yoga. Er lässt sich von seelischen Kräften tragen und bringt diese körperlich zum Ausdruck.
Das Wort Yoga wird am einfachsten übersetzt mit „Anschirren“ oder „Anjochen“, des Geistes mit unserem Wesen.
Hatha bedeutet Sonne (ha) und Mond (tha), einen ähnlichen Ausdruck kennen wir auch aus dem yin und yang was bedeutet, dass durch innere Schulung diese zwei Pole vereinigen können.
„Hu“ bedeutet Wissen und „na“ steht für Weisheit. Da die Huna-Lehre davon ausgeht, dass jeder Mensch durch sein Hohes-Selbst, einen tieferen Zugang hat, zu seiner geistigen Quelle, möchte sie keine Dogma aufbauen, sondern sich von dieser Quelle ernähren lassen.
Die Vereinigung von Körper, Seele und Geist werden beim Yoga grossgeschrieben. Diese althergebrachte philosophische Lehre, die ursprünglich aus Indien stammt, hat sich eine „befreiende Erlösung“ zum Ziel gesetzt. Körperliche und geistige Praktiken werden bewusst miteinander vereint, um den Weg zur Selbsterkenntnis zu beschreiten. Neben einem geschärften Körperbewusstsein trägt Yoga somit auch zu Ihrer geistigen und spirituellen Entwicklung bei.
Während gezielte Atemübungen äusserlichen Stress von Ihnen abfallen lassen, schaffen Sie mehr Raum für innerliche Harmonie. Ob zum Stressabbau, als körperliche Betätigung für mehr Entspannung, Koordination und Beweglichkeit oder für mehr innere Ruhe, Yoga weist Ihnen den Weg zu einem erholsameren Schlaf, einem starken Rücken, einer gesunden Verdauung und einer geschmeidigen Muskulatur. Mehr Bewusstsein und Wohlbefinden auf allen Ebenen stellt sich bei genügend Praxis ein.
Es gibt hellsichtige Kinder und Jugendliche die sich noch als geistige Wesen empfinden können. Sie müssen kein Yoga «machen», sondern versuchen «wach» zubleiben. Gelingt ihnen das, können sie sich mit ihrem seelischen Bewusstsein ausdrücken.
Wir Erwachsenen kriegen durch das Seelen-Yoga Aufwind für unser Leben, wenn wir in das leuchtende Schweigen hinein tauchen, dass alles über uns weiss. Wir werden originelle Spielfiguren und sind die beste Besetzung für unseren Seelenplan. Richten wir uns danach aus, kann es schon sein, dass wir manchmal deswegen als Rebellen betrachtet werden!
Damit ich nicht so alleine mit meinem Anliegen dastehe, werde ich von meinen Romanfiguren aus dem Buch: «Löwen Yoga – Power Spirit für Rebellen» unterstützt.
Verbindest du den Kopfstand mit innerer Hingabe, so wird es für dich möglich dein ganzes Leben auf den Kopf zustellen. Es kann sein, dass dir auffällt an was du dich noch festklammern möchtest. Wo deine Sturheit dich vom Fluss des Lebens und der Schöpferkraft abhält.
Bist du hingegen mit deinem höheren Sinn verbunden, kannst du diese Wachsamkeit in eine stabilen Yoga-Haltung hinein pflanzen. Sei nun willkommen im kosmischen Klassenzimmer! Von nun an wird sich dein Bewusstsein nicht mehr an äusseren Yoga-Haltungen klammern, deine Entwicklung findet ab heute von innen nach aussen statt.
Wenn du wachsam bist, wirst du erkennen, dass Gleichgewichts- und Balanceübungen ein Akt der Weisheit verkörpern. Verwurzle ich mich fest im Boden und stemme ich mich gegen den Wind wie eine Eiche oder verhalte ich mich wie ein Grashalm, biege mich und lasse den Wind über mich fegen?
Es geht immer um die innere Mitte! Nimm Gleichgewichts-Übungen ein, bei denen es von Vorteil ist, wenn du sie geschmeidig auspendeln kannst (wenn möglich mit geschlossenen Augen) und deinen Körper mit einer subtilen Wachsamkeit immer wieder in die Mitte bringen kannst.
Stehe mit anderen Positionen statisch wie ein Fels in der Brandung, wenn möglich auch wieder mit geschlossenen Augen. Versuche mit der Zeit, bei beiden Varianten zu meditieren.
Du wirst vieles erfahren, einen weiten inneren Raum entdecken, von dem du nichts gewusst hast. Jetzt bist du bereit für den Löwen-Stil, der deiner Seele Nahrung gibt!
Rat des Krafttier Schimpansen. Angle dich in neues Leben und bleibe nicht an alten Traditionen hängen!
Die meisten wollen sich durch Yoga erholen, um den Alltag besser zu ertragen. Mit meiner Weisheit hebelst du den grauen Alltag aus und gibst ihm einen frischen Anstrich. Setze oder angle dich vergnügt und doch bewusst als wachsames Lichtwesen z. B. in das Spannungsfeld eines Spagates hinein und stelle dir deine Füsse als zwei unterschiedliche Pole vor. Der eine Fuss steht für das Dunkle, der andere für das Licht. Halte diese Spannung mit deinem Körperempfinden aus. Spiele damit und beobachte in aller Gelassenheit was dabei geschieht. Richtig geraten, das Dunkle verliert seine Bedrohlichkeit, weil beide Pole zusammengehören. Zurückbleibt der Eindruck der seelischen Spannkraft mit der du deinen Alltag nachhaltig prägen kannst. Das nennt man im Affenyoga erkennbares kosmisches Spiel.
Für die Aussenstehenden mag sogar das sanfte, friedliche Yoga Nidra rebellisch wirken, weil es darum geht, sich von den eigenen «Seelen-Fesseln» und anerzogenen Prägungen zu lösen. Gerade weil du «nur» so daliegst und nur dem Sprecher zu hörst, öffnest du dich für andere weite Dimensionen. Yoga Nidra gibt es bei uns nicht nur im Yoga-Studio, sondern auch im Wald, unter dem freien Himmelszelt. Leises rauschen der Bäume, Vogelgesang, Grillengezirpe wird zu einem berauschendem himmlischen Abenteuer, dass die Seele nährt!